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Update zum Rechtsstreit mit einem Mitbewerber:

Das Oberlandesgericht Wien hat in zweiter Instanz ein Urteil gefällt. Lesen Sie hier unsere Presseinformation zum Thema:

P R E S S E I N F O R M A T I O N


Schluss mit Öko-Schmäh: Gericht bestätigt irreführende Aussage zu „Öklo“

„Geschäftsmodell kann nicht funktionieren“

Irnfritz, 14. April 2020 – In der Debatte um die Umweltfreundlichkeit der sogenannten „Öklos“ und die mögliche Verwertung menschlicher Fäkalien als Kompost ist nun vom Oberlandesgericht Wien in zweiter Instanz ein Urteil gefällt worden: Die Behauptung, dass „vier Öklos bis zu zwölf herkömmliche mobile WCs ersetzen können“, wurde als unlauter eingestuft und darf von der Firma „ÖKlo“ nicht mehr getätigt werden. Zudem vertritt das OLG in seiner Urteilsbegründung die Rechtsansicht, dass die KompostVO das In-Verkehr-Bringen, also das Verkaufen, das Befördern, das Vorrätighalten zum Verkauf, die kostenlose Übergabe, die Eigenanwendung etc. von Kompost aus menschlichen Fäkalien verbietet.

Als vollen Erfolg wertet Gottfried Stark, Geschäftsführer des Familienbetriebes Stark GmbH, der u.a. mit der Marke „Pipibox“ im Bereich mobiler WC-Anlagen tätig ist und bereit 2019 eine entsprechende Klage eingebracht hatte, dieses Urteil: „ÖKlo hat also mit irreführender Werbung gearbeitet – und angegeben, menschliche Fäkalien nur zu Testzwecken zu kompostieren. Das beworbene ÖKlo-Geschäftsmodell kann also nicht funktionieren – was will man mit menschlichen Fäkalien zu Testzwecken anfangen, wenn man sie nicht als Kompost einsetzen darf? Wir hoffen, dass jetzt endlich Schluss mit diesem Öko-Schmäh ist.“

Höchste Hygienestandards seien in diesen schwierigen Zeiten der COVID-19-Pandemie das Gebot der Stunde, erläutert Stark und weist darauf hin, dass „wir schon seit geraumer Zeit vor den Gefahren durch unsachgemäße Handhabe bei Mobil-WCs gewarnt haben.“ Das betreffe z.B. die Verwendung offener Fässer bei ÖKlo. „Wir erachten die Verwendung von Trockentoiletten mit offenem Sammeltank, ohne Kontaktschutz zwischen Benutzer und Tank, aus hygienetechnischen Überlegungen für äußerst gefährlich. Vor allem jetzt, wo die Baustellen langsam wieder unter strengen Vorsichtsmaßnahmen hochgefahren werden, sollte das arbeitsrechtlich eigentlich nicht mehr zulässig sein.“

Gerade in Zeiten verstärkter Anforderungen zum Schutz der Bevölkerung sei es von enormer Wichtigkeit, dass Betreiber mobiler WC-Anlagen nur das versprechen, was sie auch tatsächlich halten könnte – und dass sich die Menschen darauf verlassen könnten, betont Stark abschließend.

Rückfragehinweis:
Ecker & Partner
Kerstin Boorsma, MSc
+43 1 599 32-31
k.boorsma@eup.at

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Im Interesse der Gesundheit: kein Öko-Schmäh am Mobil-WC!

Aufgrund der derzeit medialen Aufmerksamkeit, die wir durch die Auffassungsunterschiede mit einem Mitbewerber haben, möchten wir eine Stellungnahme veröffentlichen:

PRESSEINFORMATION
Im Interesse der Gesundheit: kein Öko-Schmäh am Mobil-WC!
Irnfritz, 25. Juli 2019 – „Wir begrüßen, dass es eine Diskussion um umweltfreundliche Mobil-WCs gibt. Gute Ideen sind hier immer gefragt. Vergessen darf man dabei aber nicht, dass es in erster Linie um Hygiene und Gesundheit geht – der sorglose Umgang mit Fäkalien kann äußerst gefährlich sein“, erläutert Gottfried Stark, Geschäftsführer des Familienbetriebs Stark GmbH, der u.a. mit der Marke „Pipibox“ im Bereich mobiler WC-Anlagen tätig ist, die Hintergründe zur aktuellen Debatte.
„Um Gesundheitsrisiken zu minimieren und gleichzeitig höchste Standards bei Hygiene und Umweltschutz zu garantieren, gibt es im Bereich mobiler Sanitäranlagen genaue Vorschriften und strenge Auflagen. Und um diese erfüllen zu können, bedarf es nicht nur einer genauen Kenntnis der Gesetzeslage, sondern auch umfassend geschulter MitarbeiterInnen sowie gründlicher technischer Vorkehrungen. Darauf wollen und müssen wir im Interesse der gesamten Branche pochen – und den einen oder anderen Öko-Schmäh als solchen entlarven“, betont Stark.
„So verlockend es auch für manche sein mag, menschliche Fäkalien direkt als Kompost sowohl in den Öko- als auch den Wirtschaftskreislauf einzubringen – es ist schlicht und einfach verboten. Der Gesetzgeber sieht zum Schutz der Bevölkerung und zur Vermeidung von Seuchengefahr vor, dass menschliche Fäkalien nicht kompostiert werden dürfen – dies auch vor dem Hintergrund, dass sich darin Keime, Krankheitserreger sowie Medikamenten- und Drogenrückstände befinden. Die einzige erlaubte Form der Entsorgung ist die Behandlung in der Kläranlage.“ Dort kann man mit Verunreinigungen und etwaigen „Fehlwürfen“ auch professionell umgehen. Kompostierung des Klärschlamms wiederum ist nur nach strenger Prüfung sowie nach einer Mindestfrist von acht Wochen erlaubt.
Sägespäne statt Wasser am Mobil-WC, so Stark weiters, stellen ebenfalls keine ökologische Alternative dar, denn die Sägespäne verursachen in der Kläranlage große Probleme, u.a. bei den Rechen, behindern eine reibungslose Abwicklung und verursachen bei der Reinigung der Rechen erst recht einen enormen Wasserverbrauch. Und auch die weit verbreitete Meinung „Holz ist natürlicher und besser als Kunststoff“ muss im Hygienebereich revidiert werden: „Holz ist wesentlich anfälliger für Keime und Bakterien und kann niemals so gründlich gereinigt werden wie Kunststoff. Daher sind z.B. in der Gastronomieküche keine Holzschneidebretter erlaubt.“ Ein unterschätzter, aber umso wichtigerer Hygienestandard, führt Stark weiters aus, sind auch Kontaktschutzvorrichtungen in den Toiletten, etwa in der Form von Klappen. Nur so kann sichergestellt werden, dass es zwischen Toilettenbenutzer und Fäkalien nicht zum direkten Kontakt kommt. Und der händische Tausch der Behälter birgt stets ein Gesundheitsrisiko für die MitarbeiterInnen – weshalb die meisten Betreiber auf Absaugen setzen.
„Innovationen sind auch in unserer Branche wichtig und richtig. Viele Anbieter mobiler WCs sind mittlerweile mit dem Umweltzeichen für Green Events zertifiziert und arbeiten kontinuierlich, um ihr Angebot noch ressourcenschonender zu gestalten. Uns ist dabei wichtig, nur das zu versprechen, was wir auch tatsächlich halten können“, betont Stark abschließend.

Download: Presseinformation

Acht Anforderungen für Hygiene und Umweltschutz bei mobilen Toiletten

Wir haben für Sie acht Fakten, die Sie bei der Wahl des richtigen Mobil-WCs beachten sollten! Der Hygiene und dem Umweltschutz zu Liebe!

  1. Ein Schmäh:
    Kompost aus dem WC In Österreich ist es verboten, Kompost aus menschlichen Fäkalien herzustellen. Die einzig gesetzlich erlaubte Form der Entsorgung von Fäkalien ist die Klärung in der Kläranlage. Und eine ordnungsgemäße Kompostierung von Klärschlamm braucht mindestens acht Wochen – in 14 Tagen ist das weder möglich noch erlaubt.
  2. Keine Chance für Keime!
    Holz wirkt oft natürlicher als andere Materialien – ist aber sehr anfällig für Bakterien und Keime. Im Vergleich zu Kunststoff lässt es sich weniger gründlich reinigen. Daher sind z.B. in der Gastronomieküche Holzschneidebretter verboten.
  3. Das Pickerl fürs Klo
    Green Events liegen im Trend. Deswegen sind bereits viele Anbieter mobiler WCs auf umweltverträgliche Substrate umgestiegen und mit dem Umweltzeichen für Green Events zertifiziert.
  4. Auf die Größe kommt es an
    mind. 200 Liter fasst ein mobiles WC im Durchschnitt. Kleinere Behältnisse erfordern mehr Aufwand bei Logistik und Transport – und das geht auf Kosten der CO2-Bilanz.
  5. Sicherheit durch Expertise
    Viele Anbieter haben in den letzten Jahren in die Sicherheit der mobilen Toiletten und der MitarbeiterInnen investiert. Zum Beispiel mit professionelle Saugfahrzeugen. Mit diesen lassen sich (im Gegensatz zum händischen Austausch der vollen Tanks) Verunreinigungen und Unfälle verhindern.
  6. Lasst Profis arbeiten!
    …damit wir alle gesund bleiben! Von Schutzausrüstung bis zu Hepatitis B-Impfung: MitarbeiterInnen müssen vor Fäkalien geschützt werden. Solide Schulungen verhindern, dass es beim Auf- und Abbau zu Unfällen kommt. Die tageweise Beschäftigung unerfahrener Aushilfskräfte ist höchst fahrlässig!
  7. Sparen am falschen Fleck
    Statt einer Wasserspülung Sägespäne zu verwenden klingt umweltfreundlich, ist es aber nicht. In der Kläranlage verstopfen die Sägespäne die mechanischen Rechen und behindern die ordnungsgemäße Klärung der Fäkalien. Die Reinigung der Rechen benötigt dann dreimal so viel Wasser wie eine Wasserspülung für die WCs!
  8. Besser kein Kontakt…
    Ein unterschätzter, aber umso wichtiger Hygienestandard: Kontaktschutzvorrichtungen in den Toiletten, z.B. in Form von Klappen. Nur das garantiert, dass es zwischen Toilettenbenutzer und Fäkalien nicht zum direkten Kontakt kommt.

Wo findet man ein Klo?

Der Kurier hat sich mit der Frage beschäftigt, was man tun kann wenn man unterwegs ist und bemerkt, dass man ein WC benötigt:

Wie findet man ein Klo?
Wie viel Strafe kann verhängt werden wenn man einfach „wildpinkelt“?
Darf ich als Nichtkunde eine Toilette in einem Lokal verwenden?

Und auch ein paar unnütze Fakten – wie teuer ist das teuereste Klo im Handel – fehlen in dem Artikel nicht.

Viel Spaß beim Lesen!

Pipibox Mobil

Um ihre Kundenfahrten in einem passenden Automobil zurücklegen zu können, hat das Werkstatt-Team unserer Vertriebsleitung Elisabeth Wimmer das Auto passend beklebt. Und auch der Tankdeckel sollte dank dem passenden Piktogramm schnell gefunden werden.

Pipibox Auto

Umweltfreundliche WC-Kabine von Pipibox

Unserer Pipiboxen sind blau, aber wenn es um die Umwelt geht, dann denken wir grün!

Wie wir Sie bereits informiert haben, wurden wir in die „Infothek Green Events Austria“ aufgenommen. Diese Initiative listet Lieferanten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, nachhaltig und im Sinne der Umwelt zu arbeiten.

NOCH IMMER HAFTET WC-KABINEN EIN FALSCHES IMAGE AN!

Denn unsere WC-Kabinen sind umweltfreundlich

Pipibox achtet schon immer auf Umweltverträglichkeit und Ressourcenschonung.

  • Alle unsere LKW und unsere WC-Kabinen werden seit jeher mit Wasser aus Regenwassertanks gereinigt und gewartet. Somit wird bei uns kein kostbares Trinkwasser für die Reinigung verschwendet.
  • Die eingesetzten Sanitärsubstrate sind biologisch abbaubar – hier bleibt nichts zurück, das der Umwelt schadet.
  • Die Entsorgung aller Abwässer erfolgt in genehmigten Kläranlagen. Dort erfolgt unter Einhaltung der Kompostverordnung ein dreistufiges Verfahren, aus welchem das Endprodukt „Dünger” entsteht.

MIT GUTEM GEWISSEN FÜR DIE UMWELTFREUNDLICHEN WC-KABINEN VON PIPIBOX ENTSCHEIDEN

Gerade wenn Ihnen die Umwelt am Herzen liegt, können Sie mit gutem Gewissen auf unsere Pipiboxen zurückgreifen!

Factsheet: kein Öko-Schmäh am Mobil-WC!